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SPD thematisiert Hitze in Stadtteilen

Bild (v.l.): Ulrich Syberg, Roberto Gentilini, Elisabeth Majchrzak-Frensel, Andre‘ Stinka MdL und Alexander Vogt MdL
15. August 2018

Die anhaltende Hitzewelle in Deutschland beschäftigt die Herner SPD. Auf Einladung des Herner SPD-Vorsitzenden Alexander Vogt war der umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Andre' Stinka in Herne zu Gast. Mit den Planungspolitikern Elisabeth Majchrzak-Frensel und Ulrich Syberg sowie dem umweltpolitischen Sprecher Roberto Gentilini wurde die klimatische Situation in Herne und im Ruhrgebiet erörtert.

Gemeinsam wurde besprochen, was angesichts der heißen Sommertage in Herne und auf Länderebene unternommen werden kann. So wurde unter anderem über die Errichtung von Luftschneisen, das Anlegen von Grünflächen und der Einsatz von Wasser bei der Stadtplanung diskutiert. Das alles sind Möglichkeiten, um eine angemessene Luftzirkulation zu erreichen und die Temperaturen in Städten zu verringern.

Für die Planung einer Stadt seien Simulationsmodelle notwendig. „Um diese Simulationsmodelle testen zu können, werden digitale Geoinformationen benötigt. Sie sind der Schlüssel für zukünftig weitreichende Entscheidungen in Sachen Klima- und Stadtplanungspolitik und müssen ausgebaut werden“, erklären Ulrich Syberg und Elisabeth Majchrzak-Frensel.

„Auch der Klimaschutz muss weiterhin ein wichtiges Thema sein“, so Roberto Gentilini. Auch kleinere Maßnahmen wie Solarradwege könnten beispielsweise dafür sorgen, Energie umweltfreundlich zu erzeugen.

Die Umsetzung der diskutierten Vorschläge wird Geld kosten. „Wir fordern daher die Landesregierung auf, Förderprogramme aufzulegen um Klimaverbesserungsmaßnahmen in besonders dichtbebauten Städte wie Herne zu ermöglichen“, so die Landtagsabgeordneten Andre´ Stinka und Alexander Vogt.